Quelle: ngm.nationalgeographic.com

Das größte Korallenriff vor der australischen Küste, das Great Barrier Reef, droht zu verschwinden. Es wurde zum Weltkulturerbe erklärt und wird als eines der sieben Weltwunder bezeichnet, aus dem Weltall ist es mit bloßem Auge zu erkennen.

Das Great Barrier Reef ist die Heimat von 359 Steinkorallenarten, 80 Arten Weichkorallen und Seefedern, 800 Arten von Stachelhäutern, über 1500 Fischarten, 250 Vogelarten und noch vielen anderen Tieren wie zum Beispiel Meeresschildkröten oder die Seekühe. Auch die riesigen Buckelwale kommen zum Riff um in den warmen Gewässern ihre jungen zu gebären.

Nun droht dieses Unterwasser-Paradies durch Verschmutzung, durch zu hohe Wassertemperaturen und den Befall durch Dornenkronen-Seesternen zu verschwinden. Über 50% des Korallenriffs im Norden ist bereits mit der sogenannten Korallenbleiche betroffen. Forscher sagen das in den letzten 27 Jahren die Hälfte der Korallendecke verschwunden ist. Wenn sich das Wasser weiter erwärmt kann es sein das bereits in zehn Jahren weitere 50% des Korallenriffes gestorben sein wird.

Nun wird über Maßnahmen zum Erhalt des Weltkulturerbes diskutiert und Forscher sind bereits dabei Korallen für kommende Generationen einzufrieren, um sie eventuell künstlich nach zu züchten. Dies hört sich vielleicht einfach an, ist aber derzeit ein noch einzigartiger Versuch der allerdings bereits erfolgreich war. Diese Erfolge reichen aber nicht aus, zwa könnte man wieder neue Korallen züchten und ansiedeln, allerdings sollte man es nicht darauf ankommen lassen, dass dieses großartige Riff stirbt. Wer weiß ob wir in der nächsten Zeit alle Arten katalogisieren können. Es kann durchaus sein das nur ein Bruchteil konserviert wird und es werden bestimmt überhaupt noch nicht alle Arten entdeckt sein, sprich es könnte etwas verloren gehen von dem noch keiner wusste.

 

Quelle: deutschlandfunk.de

               welt.de

               wikipedia.de