An Pfingsten ist es wieder so weit, vom 13. – 16.Mai 2016 findet das alljährliche, kostenlose Karneval der Kulturen im Berliner Stadtbezirk Kreuzberg statt. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um ein Kulturfest, bei dem so gut wie jede Nationalität vertreten ist. Vom afrikanischen Bierstand bis hin zum russischen Saschlik-Spieß wird hier einiges geboten. Für die Genussmenschen unter uns, wird hier sicher jeder fündig. Ein Straßenumzug findet ebenso statt, bei dem man den brasilianischen Samba-Tänzer, diversen Schausteller oder z.B. dem chinesischen Löwentanz zusehen kann. Ebenso haben sich hier wieder um die 100 Bands und D&Js angekündigt, die aus dem ein oder anderen Land extra einfliegen.

Meine Erfahrung mit dem Karneval der Kulturen habe ich letztes Jahr gemacht und war total begeistert. Leider sind wir jedoch erst recht spät Abend und spontan dazu gestoßen, Dank unserem Rezeptionisten der uns darauf aufmerksam gemacht hatte.

Als wir dort ankamen war es bereits ca. 22 Uhr (Ende ist nämlich schon um 24 Uhr), zunächst sind wir auf dem Afrikanischen Stand gelandet. Die Stimmung war einfach unbeschreiblich, alle tanzten und feierten zur super Musik. Man wollte hier gar nicht mehr weg, aber da wussten wir ja noch gar nicht was uns noch erwartete. Nachdem es uns doch etwas „zu wild“ wurde, drängelten wir uns durch die Menschenmenge und stellten fest, dass es hier noch vieles Mehr zu sehen gab:

z. B. den „Russischen Stand“, wie typisch klischeehaft, gab es natürlich Vodka zum Trinken, sowie das beliebte Essen „Pilmeni und Manti oder Saschlikspieße“. Weiter zu sehen, gab es hier spanische Stände und jede Menge mehr. Diverse Coktail- und Essenstände an jedem Eck. Ebenso war hier eine Bühne aufgebaut, bei der verschiedene Nationalitäten auftraten.

Was mir ebenso in Erinnerung blieb, war die Grüne Zone. Hier hatten alle Kopfhörer an und tanzten ausgelassen zu den Songs des DJs. Nach außen war keine Musik zu hören und es war sehr amüsant den Feiernden zuzuschauen. Am liebsten hätte man sich einfach den Kopfhörer von den Anderen gegriffen um in die selbe Stimmung zu kommen und mitzufeiern.

Ich hoffe ich konnte Euch einen kleinen Einblick gewähren und euer Interesse wecken.

Ich bin schon gespannt was uns dieses Jahr geboten wird und werde diesmal hoffentlich etwas früher vor Ort sein.