Immer mehr Hundefreunde achten auch auf die Ernährung ihrer vierbeinigen Lieblinge. Hunde lebten nicht immer im warmen Zuhause der Zweibeiner und fraßen das Futter aus der Dose, von dem es mittlerweile unzählige Marken und Sorten gibt. Von Glutenfrei, Welpenfutter und Seniorenfutter über verschiedene Sorten die Energie liefern, die Agilität fördern oder Futter für bestimmte Rassen. Es gibt Nassfutter, Trockenfutter, Snacks wie zum Beispiel Knabberohren und Kauknochen. Es gibt durchaus Hundenarren die ihren treuen Begleitern sogar ganze Mahlzeiten zubereiten. Allerdings ändert sich das Verhalten der Halter und es geht in Sachen Ernährung wieder in Richtung Ursprung.

Der neue Trend nennt sich Barfen, dabei werden ausschließlich rohes Fleisch, Innereien und Knochen verfüttert. In Fertigfutter ist Getreide und Zucker enthalten, dies kann dazu führen das die Hunde ein leichtes Übergewicht entwickeln. Hundehalter die auf eine solche Ernährung umstellen oder dies von vorneherein füttern, begründen dies damit das der Hund ursprünglich in der Wildnis lebte und vom Wolf abstamme. Schon früher wurden Hunde mit Tierabfällen auf Bauernhöfen gefüttert, dies wurde vor Jahrzehnten durch Abfallprodukte von Getreide ersetzt. Dies dient zwar den Magen zu füllen, ist aber nicht artgerecht. Auch Futtermittelskandale führten zu dieser Alternative, außerdem werde das Kaubedürfnis der Hunde stärker befriedigt und die Zahnpflege werde unterstützt.

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Experten warnen allerdings das der Hund sich auf die getreidehaltige Nahrung über die Jahre eingestellt habe und ihnen Nährstoffmangel drohe. Zudem könnten sich die Tiere über das rohe Fleisch mit Krankheitserregern infizieren und könnten dies an ihre Halter übertragen. In den USA lehnen einige Organisationen die Rohfütterung komplett ab.

Es gibt also Meinungen dafür und dagegen. Ich finde man sollte hauptsächlich darauf achten abwechslungsreich zu füttern und natürlich nur in Maßen. Ab und zu ein rohes Stück Fleisch kann wohl nicht schaden, allerdings sollte auch darauf geachtet werden das der Hund alle benötigten Nährstoffe zu sich nimmt und mit viel Bewegung kann auch Getreide gefüttert werden. Also im großen und ganzen wie bei uns und von allem nicht zu viel.

Quelle:      Welt.de

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